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Kreishallenmeisterschaft Auslosung Alte Herren |
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Geschrieben von: Wolfgang Tautz
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Montag, 23. Januar 2012 um 23:01 Uhr |
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Auslosung
Nach den Senioren-, Frauen- und Junioren-Kreismeisterschaften im Hallenfußball des Fußballkreises 21 Lüdinghausen stehen jetzt die Titelkämpfe der Altherren Ü32 und Ü50 an. Am Samstag, 28. Januar 2012, richtet Fortuna Seppenrade zunächst ab 10.00 Uhr die Ü32-Hallenmeisterschaft in der Sporthalle an der Realschule Lüdinghausen, Tüllinghofer Straße 29, aus, während am Sonntag, 29. Januar 2012, ab 13.00 Uhr, die Oldtimer Ü50 in gleicher Sportstätte ihren Meister ermitteln.
Die Ü32 spielen in folgenden vier Vorrundengruppen jeweils 1 x 12 Minuten:
Gruppe A: Union Lüdinghausen, SV Herbern, BW Ottmarsbocholt, Westfalia Wethmar
Gruppe B: TuS Ascheberg, SV Südkirchen, Werner SC, Westfalia Vinnum/Oberwiese
Gruppe C: Fortuna Seppenrade, VfL Senden, SuS Olfen, BW Alstedde
Gruppe D: FC Nordkirchen, PSV Bork, Eintracht Werne, SG Selm.
Turnierplan Ü32 (53.05 KB)
Bei den Ü50 treten folgende Mannschaften "Jeder gegen Jeden" (jeweils 1 x 12 Minuten) an:
Union Lüdinghausen, SV Südkirchen, Fortuna Seppenrade, Werner SC, FC Nordkirchen, SG Selm, PSV Bork, VfL Senden.
Turnierplan Ü50 (81.91 KB)
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 24. Januar 2012 um 15:48 Uhr |
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Kreishallenmeisterschaft Senioren 2012: SG Beckinghausen gewinnt |
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Geschrieben von: Administrator
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Dienstag, 17. Januar 2012 um 21:06 Uhr |
B-Ligist triumphiert
Das hat es noch nicht gegeben: Ein B-Kreisligist triumphierte am Sonntag (15.01.2012) in Lünen bei der 20. Hallenmeisterschaft des Fußballkreises Lüdinghausen. Die SG Beckinghausen als klassentiefste Mannschaft in der Endrunde sicherte sich mit einem 2:1-Sieg im Finale gegen den Landesligisten Davaria Davensberg zum ersten Mal den Titel. Im vorigen Jahr hatten die Lüner noch im Endspiel verloren. Im Spiel um Platz drei setzte sich Bezirksligist Werner SC mit 3:1 gegen A-Liga-Spitzenreiter Westfalia Wethmar durch. In der Zwischenrunde flogen Landesligist SV Herbern und A-Ligist BW Ottmarsbocholt raus.
Ausrichter SG Beckinghausen hatte das Turnier sehr gut organisiert, nur die Zuschauerzahl in der renovierten Rundsporthalle hielt sich in Grenzen. Einige Vereine nehmen die Kreishallenmeisterschaft nicht ernst. Der SV Davaria gehörte in diesem Jahr nicht dazu. Im blau-weißen Dress lief fast die identische Truppe auf, die eine Woche zuvor auf brillante Weise den Davertpokal in Ascheberg gewonnen hatte.
Die Davaren kombinierten bis zum Finale wieder gefällig und gewannen die ersten fünf Spiele. Den zweiten Kreishallentitel nach 2009 dicht vor Augen, verloren sie das Endspiel verdient. Nagdet Magit und Ömer Yildiz brachten Beckinghausen 2:0 in Führung, ehe Waldemar Klemke viereinhalb Minuten vor Schluss auf 1:2 verkürzte. Mehr passierte nicht. Die Davaren spielten zu lässig, die Lüner waren giftiger. „Die Jungs waren im Finale platt, Beckinghausen hat ordentlich gespielt“, erklärte Davaria-Trainer Ismail Atalan. „Bis auf das letzte Spiel haben wir uns sehr gut präsentiert. Wir haben einen sauberen Ball gespielt.“
Davensberg und Beckinghausen standen sich im ersten und im letzten Match des Turniers gegenüber. Am Freitag in der Vorrunde hatte Davaria noch 2:1 gewonnen. „Wir sind stolz, dass wir Herbern und Davensberg geschlagen haben“, strahlte SG-Spielertrainer Semi Tikici. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Die Mannschaft hat mit Lust Fußball gespielt. Jetzt werden wir in der Meisterschaft noch einmal richtig angreifen.“ Beckinghausen sackte 500 Euro Preisgeld ein, die Davaren 250 Euro.
Im Halbfinale bezwangen die Davensberger Wethmar verdient mit 3:0. Noch souveräner setzte sich Beckinghausen im Semifinale mit 4:0 gegen den Werner SC durch.
Beide Zwischenrunden-Gruppen waren bis zum allerletzten Spiel spannend. In der Gruppe 1 gewannen die Davaren alle vier Partien. Schon nach dem dritten Match war der Gruppensieg perfekt. Bezirksligist und Titelverteidiger FC Nordkirchen hoffte bis zuletzt aufs Weiterkommen, wurde aber noch vom WSC abgefangen. Der FCN schied ebenso aus wie der SV Südkirchen (Bezirksliga) und - weit abgeschlagen - Westfalia Vinnum (Kreisliga A) mit Trainer Marco Habicht.
In der Gruppe 2 war Wethmar nach drei 2:1-Siegen früh durch, den Gruppensieg schnappte sich aber Beckinghausen mit einem Endspurt. Herbern feierte zwei klare Siege, vergab bei den Niederlagen gegen Beckinghausen und Ottmarsbocholt aber zu viele Großchancen. „Dann kann man nicht weiterkommen“, sagte SVH-Trainer Christian Bentrup. „Wir sind eben keine Hallenmannschaft.“ Wie Herbern biss auch BWO mit zwei Siegen und zwei Niederlagen ins Gras. Zum Abschluss verloren die Blau-Weißen mit 0:5 gegen Beckinghausen. „Das war schlecht, ansonsten bin ich zufrieden. Das war insgesamt ein guter Auftritt“, meinte BWO-Coach Heinrich Freese. Chancenlos war in dieser Gruppe der PSV Bork (Kreisliga A).
BWO ist Gastgeber der Hallenmeisterschaft 2013 - dann vielleicht schon in der neuen Halle.
B-Ligist SG Beckinghausen sicherte sich in Lünen die Kreiskrone.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 19. Januar 2012 um 10:19 Uhr |
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Kreishallenmeisterschaft Frauen 2012: SV Herbern gewinnt |
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Geschrieben von: Administrator
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Montag, 16. Januar 2012 um 19:18 Uhr |
Herbern holt sich den Kreis-Titel
SV Herbern heißt der neue Hallenkreismeister bei den Damen im Fußballkreis Lüdinghausen. In einem spannenden Turnier setzte sich der Bezirksligist durch - letztlich musste das Torverhältnis entscheiden. Die Kreisligateams des SV Südkirchen und PSV Bork hatten kaum eine Chance.
Die ersten drei Mannschaften hatten am Ende des Tages jeweils neun Punkte - da zahlte sich für das von Thomas Neuhaus und Malte Gärtner betreuten Team aus Herbern das weitaus bessere Torverhältnis von 13:2 aus.
Mit dem Gewinn der Meisterschaft löst der SVH den Vorjahressieger Fortuna Seppenrade ab, der mit 8:3-Toren Zweiter wurde. Kreisligaspitzenreiter VfL Senden hielt im Duell mit den Bezirksligafußballerinnen aus Herbern und Seppenrade sehr gut mit und wurde mit 9:5 Toren Dritter.
Die Kreisligateams des SV Südkirchen und PSV Bork landeten abgeschlagen auf den Plätzen vier und fünf.
Geschäftsführer Michael Becker vom Ausrichter Fortuna Seppenrade nahm nach Turnierschluss die Siegerehrung vor. Er zeichnete Julia Reckers vom VfL Senden als beste Spielerin des Turniers aus. Mieke Hüttig vom SV Herbern erhielt das Trikot als Torschützenkönigin. Beste Torhüterin wurde Rabea Schäper vom SV Südkirchen.
DIE TEAMS
SV Herbern: Sonja Krause; Katharina Bartsch, Rieke Fritz, Katharina Gärtner, Annika Börding, Marina Roters, Dagmar Eidecker, Mieke Hüttig
Fort. Seppenrade: Vera Haschmann; Linda Haschmann, Aline Bicks, Marie Theres Blechinger, Jutta Hellermann, Carina Müller, Raphaela Katgelig, Yvonne Thiering, Lisa Marie Michel, Chantal Eckhardt, Sophie Reppe, Sabine Fronia, Alina Hettwer, Julia Bücker
VfL Senden: Verena Kaesler; Reinhild Schepmann, Kira Schulze-Spüntrup, Lisa Kröger, Martina Volle, Linda Holz, Stefanie Klapprott, Julia Reckers
SV Südkirchen: Sandra Tewes, Rabea Schäper: Alina Kroes, Vanessa Reher, Alina Melchers, Regina Kleine Weischer, Christine Närdemann, Viola Bechtloff, Nathalie Voß, Miriam Voß, Judieth Bieker, Vanessa Venneker, Annika Homann, Ida Schulze Kalthoff, Elisa Gastdorf
PSV Bork: Michelle Legmann, Lisa Peters; Syna Oppermann, Anja Böckenbrink, Marion Stöcker, Christina Friebe, Katharina Zolda, Pia Bettermann
Schiedsrichter: Dorothea Wassong, Michael Becker (beide Fortuna Seppenrade)
Ruhr Nachrichten 16.01.2012
Der neue Kreishallenmeister SV Herbern mit Trainer Thomas Neuhaus (rechts) und Betreuer Malte Gärtner (links) mit Kreisschiedsrichterobmann Karl-Heinz Schulze
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 19. Januar 2012 um 10:38 Uhr |
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Neue Koordinatorin Frauenfußball |
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Geschrieben von: Administrator
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Montag, 09. Januar 2012 um 22:56 Uhr |
Frauenfußball
Christel Behmenburg aus Lüdinghausen-Seppenrade ist seit Dezember 2011 neue Koordinatorin "Frauenfußball" des Fußballkreises Lüdinghausen im Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW). Die Kommission "Frauenfußball" wurde neu ins Leben gerufen um mit den Vereinen den Frauen- und Mädchenfußball weiter voranzubringen.
Christel Behmenburg freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Fußballvereinen des Kreises und kann direkt angesprochen werden. Kontakt: Tel.: 02591 6955, E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 19. Januar 2012 um 10:22 Uhr |
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Geschrieben von: Administrator
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Sonntag, 18. Dezember 2011 um 21:59 Uhr |
FLVW Kreisstrukturreform: Fahrplan bis 2016 .
Ein außerordentlicher Verbandstag soll im kommenden Jahr die Ständige Konferenz des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) offiziell damit beauftragen, die Kreisstrukturreform vorzubereiten. Dann könnte diese mit der Spielzeit 2016/2017 umgesetzt werden. Dies legte das Gremium am Samstag (17.12.2011) mit einer knappen Mehrheit fest. Damit steht die Zeitschiene für das zukunftsweisende Projekt des FLVW.
„Wir wollen mit dem außerordentlichen Verbandstag die Diskussion, ob eine Reform kommt oder nicht, endgültig beenden und diese Entscheidung ganz bewusst unserer Basis überlassen“, sagte Hermann Korfmacher, der Präsident des FLVW. „Dies ist nicht gleich bedeutend damit, dass die Reform sofort in Kraft tritt. Nein! Ich weiß doch, wie schwierig das ist. Danach gilt es, die Annäherung aller Beteiligten in den Kreisen voranzutreiben, die konkrete Umsetzung zu gestalten und sich um alle technischen Fragen, die eine Kreisstrukturreform nach sich zieht, zu kümmern“, erklärte er den Fahrplan bis 2016.
Mit dieser Zielvorgabe zeigte sich auch Josef Finkeldei, der Vorsitzende des Kreises Lippstadt und Sprecher der Arbeitskreise Nord- und Ostwestfalen und Südwestfalen/Ruhrgebiet, zufrieden. „Bei aller Kritik und allen Diskussionen der vergangenen Wochen, hat sich heute gezeigt, dass wir gar nicht so weit auseinander liegen“, sagte er. „Wir wollen die positive Entwicklung zu einer optimierten Struktur des Verbandes auf keinen Fall verhindern, wir wollen allerdings die aktive Beteiligung der Kreise, Vereine und der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Kreisen einfordern“, so Finkeldei weiter.
Dieses Versprechen wiederholte Hermann Korfmacher noch einmal und verwies auf die gegründete Task Force zur Kreisstrukturreform. „Ich bitte Sie ausdrücklich, uns die Möglichkeit zu geben, sich mit den Vereinen an einen Tisch zu setzen. Lassen Sie uns doch aus erster Hand die Bedenken hören und nach Lösungen suchen. Wir wollen unsere ehrenamtlichen Vertreter mitnehmen, aber dafür brauchen wir doch auch die Möglichkeit“, forderte Korfmacher erneut die Gesprächsbereitschaft aller Beteiligten ein. Nach ersten Diskussionen vor Ort werden im kommenden Jahr weitere Kreise von der Task Force besucht werden, um gemeinsam mit allen Beteiligten Lösungen zu suchen. „Schließlich geht es um die Zukunftssicherung der Vereine des FLVW“, sagte Korfmacher.
Mitte Oktober hatte die Ständige Konferenz des FLVW eine Kreisstrukturreform auf den Weg gebracht. Auf einem außerordentlichen Verbandstag werden die von den Kreisen bestimmten Delegierten über eine Kreisstrukturreform abstimmen. Diese sollte sich dann an den Grenzen der kommunalen Kreise und kreisfreien Städte in Westfalen orientieren, Zusammenlegungen von Kreisen aber durchaus möglich sein.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 20. Dezember 2011 um 13:20 Uhr |
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Geschrieben von: Kai Post
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Donnerstag, 22. September 2011 um 23:16 Uhr |
Gefällt uns: Fußballkreis Lüdinghausen bei Facebook
Der Fußballkreis 21 Lüdinghausen hat jetzt eine eigene Facebook-Seite: https://www.facebook.com/flvw.luedinghausen
Wir freuen uns über eine rege Beteiligung und viele Fans, sowie Anregungen oder Verbesserungsvorschläge.
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 23. September 2011 um 14:44 Uhr |
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Geschrieben von: Administrator
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Mittwoch, 07. Dezember 2011 um 22:09 Uhr |
Demografischer Wandel stellt neue Aufgaben - Ganztagsschule und Sport kollidieren
Da war sie schon wieder, die Kreisstrukturreform. Derzeit das beherrschende, weil noch kontrovers geführte Diskussionsthema im Verbandsgebiet. Es kam beim Kaminabend, dem ersten des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) am Montag, auch auf den Tisch. Für FLVW-Präsident Hermann Korfmacher, zugleich Gastgeber, eine der notwendigen Reaktionen auf die demografische Entwicklung in unserer Gesellschaft. Und um diesen gesellschaftlichen Wandel ging es bei dem Prominenten-Talk in der Rotunde im SportCentrum Kamen-Kaiserau.
Eingeladen dazu waren Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, Dagmar Freitag, Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses und Christoph Plass, Vorstand der Unity AG (Managementberatung). Tenor in der Talkrunde, moderiert von Thorsten Wagner, Chefredakteur von Radio Lippe: Die Auswirkungen des demografischen Wandels stellen unsere Gesellschaft vor neue Aufgaben. Die nüchterne Erkenntnis bisher: Endgültige Lösungen, Antworten darauf fehlen noch. „Wir werden vor nackte Tatsachen gestellt", räumte Dagmar Freitag ein, „auch der Sport", und verwies auf die Bildungspolitik, wo Schule und Ganztag mittlerweile den Alltag beherrschen, jedoch mit den Vereinen kollidieren. „Schule bis 16, 17 Uhr, wer hat da anschließend noch Lust im Verein zu trainieren?", ihre Frage. Sie kennt dieses Problem. Achselzucken, eine Antwort weiß sie allerdings nicht. Die Politik könne ihrer Meinung nach da nur Rahmenbedingungen schaffen, wo dann die Vereine zugreifen müssen. Auf keinen Fall wolle man aber amerikanische Verhältnisse, wo der Sport in die Schule, in das College verlagert werde. Sport und Schule kämpfen um ihren angestammten Platz in der Gesellschaft. „Verlieren sie, wäre das der Verlust eines Kulturgutes. Wir stehen vor einer echten Situation und sind nicht darauf vorbereitet". Verabschieden müsse man sich ihrer Meinung nach angesichts leerer Kassen auch vom Bau weiterer Dreifachturnhallen. Vielmehr solle man Sporträume, auch draußen, für Sportinteressierende schaffen.
„Acki" Watzke erlebt Ganztag-Schule und Sport in seiner eigenen Familie. „Die Kinder kommen erst spät nach Hause, müssen noch Hausaufgaben machen", berichtete er, „sie leben von morgens bis abends nach einem Terminplaner. Da bleibt ihnen kaum noch Zeit zum Fußball." Seiner Meinung nach werden die Kinder in eine Überforderung geführt. Das Turbo-Abi lasse da schön grüßen. Der BVB-Geschäftsführer verweist auch auf das Beispiel Mario Götze. „Solange er in der Schule war, plagte er sich ständig mit Verletzungen herum. Nach seinem Schulabschluss ging es ihm wesentlich besser." Er selbst erinnert sich gerne an seine Jugendzeit: „Wenn die Schule mittags beendet war, dann ging es anschließend auf den Fußballplatz." Er gesteht sich aber ein, dass „das gestern war, heute sieht vieles anders aus." Auch so ein Beispiel, wie sich die Gesells chaft wandelt.
Dazu zählt für Christoph Plass, dass das Familien- und Wertesystem, ebenso die Integration früherer Tage passé sei. „Die Nationalmannschaft ist ein Beispiel für Integration." Das kann Dagmar Freitag nur unterstreichen. Deutschland sei ein Zuwanderungsland und Sport könne den Migranten helfen. Dabei hob Hans-Joachim Watzke warnend den Zeigefinger. „Die Tür ist zwar auf", sagte er, „aber es muss auch einer an der Tür stehen, der genau aufpasst, wer da rein kommt."
Einig war man sich in der Talkrunde, dass die Politik den Vereinen und Ehrenamtlichen das Engagement steuerlich erleichtern müsse, der Schulsport beibehalten, ja, erweitert werde und die Bedeutung des Sportes in allen Köpfen ankommen müsse. Der Appell von Dagmar Freitag: „Das Sporttreiben muss sich wie ein roter Faden durch das Leben ziehen, von Kindesbeinen bis ins Alter."
Hermann Korfmacher stellte abschließend klar, dass der Verband sich dem demografischen Wandel stellen und sich auf jeden Fall organisatorisch neu aufstellen werde. Teilweise sei das auch schon geschehen. Hieß es früher Fußball, Tennis, Golf, also Fortsetzung der sportlichen Karriere nach dem Fußball mit Tennis und Golf, „so kicken die Senioren heute weiter in Mannschaften der Ü32, Ü40 und Ü60 oder tummeln sich im Freizeit- und Breitensport." Auf dem Weg zur Kreisstruktur werde man weiter Mut zeigen, versuchen, vorhandene Vorbehalte, die meistens von persönlichen Ansprüchen geleitet sind, auszuräumen. Korfmacher ermunterte die Unternehmen, von denen viele bei dem Kaminabend vertreten waren, zu echten Partnerschaften. „Ohne Sponsoring geht es nicht im Sport."
07.12.2011 Quelle: www.flvw.de
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 20. Dezember 2011 um 13:15 Uhr |
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Copyright © 2012 FLVW Kreis 21 Lüdinghausen |
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